Der Faktor Rendite bei der Beurteilung einer Investition

Die Rendite einer Geldanlage berechnen

Die Rendite ist wohl das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung für eine Geldanlage. Doch was bedeutet Rendite eigentlich? Im Prinzip beschreibt sie das Verhältnis zwischen Einzahlung und Auszahlung, also den Gewinn, der nach einem gewissen Zeitraum erzielt wird. In der Regel wird ein ganzes Jahr als Berechnungszeitraum herangezogen. Die Rendite wird meistens in Prozent ausgedrückt. Eine Faustregel besagt: je höher das Risiko einer Geldanlage ist, desto höher ist auch die Möglichkeit einer hohen Rendite. Bei einem Sparbuch sind Verluste nicht möglich, dafür ist die Verzinsung und damit die Rendite niedrig. Bei Aktien hingegen ist eine hohe Rendite möglich – doch sie können auch enorm an Wert verlieren, weshalb sie sich nicht für sicherheitsorientierte Anleger eignen. Für die Ermittlung der Rendite gibt es unterschiedliche Formeln, zum Beispiel kann man den Einzahlungsbetrag durch den Auszahlungsbetrag dividieren und Eins subtrahieren. Das Ergebnis ist die Rendite als Dezimalzahl. Die reine Division von Auszahlungsbetrag durch eingesetztes Kapital ergibt die Rendite in Prozent.

Die Rendite bei Fonds und Investitionen, die auf Nachhaltigkeit setzen

Wie lukrativ eine Geldanlage ist, lässt sich am einfachsten mit Hilfe der jährlichen Rendite vergleichen. Doch auch die Art der Geldanlage zählt, denn nur ähnliche Finanzprodukte sollten einander gegenübergestellt werden. Eine sogenannte „soziale Rendite” erzielen nachhaltige Anlagen, die das eingesetzte Kapital für Projekte wie Entwicklungshilfe oder Umweltschutz verwenden, zum Beispiel indem Mikrokredite an Kleinbauern in Entwicklungsländern gezahlt werden. Zu dem finanziellen Gewinn gesellt sich das Bewusstsein, einem guten Zweck zu dienen. Weiterhin gibt es zahlreiche Arten von Fonds, deren Zweck der Absicherung der eigenen Rente oder einem Gewinn dienen. Hier sammelt eine Investmentgesellschaft das Kapital der Anleger und setzt es zum Beispiel in Aktien verschiedener Geschäftsbereiche ein. Bevor Sie eine Investition tätigen, sollten Sie genau die Chancen auf eine hohe Rendite und das damit verbundene Risiko abwägen.

Die Rendite beim Tagesgeldkonto – sicher und gewinnbringend

Tagesgeld ist eine äußerst sichere Geldanlage mit Aussichten auf eine lohnende Rendite. Gerade bei Onlinebanken erweist sich die Kontoführung via Onlinebanking als unkompliziert und effektiv, denn hier locken nicht nur hohe Zinsen, sondern es fallen in der Regel auch keine Gebühren an, welche die Rendite schmälern. Das maximiert den Gewinn, während andere Investitionen häufig mit Kosten verbunden sind, die diesen verringern. Vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollte ein Tagesgeldkonto-Vergleich durchgeführt werden, um die ideale Bank zu ermitteln. Einige Banken verlangen Kontoführungsgebühren, andere wiederum nicht. Da sich der Zinssatz bei Tagesgeldkonten wegen Schwankungen des Leitzinses der Europäischen Zentralbank (EZB) verändern kann, bietet diese Anlageform eine Zinsentwicklung, die sich nah am Verlauf des Geldmarktes bewegt – bei positiver Zinsentwicklung profitieren Kunden mit einem Tagesgeldkonto zeitnah und können so eine optimale Rendite erzielen.

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