Das TAN Verfahren dient dem Schutz des Onlinebankings
Überweisungen mit mobile TAN sicher durchführen
Zur Durchführung von sicheren Bankgeschäften sind in der Regel eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) und sogenannte Transaktionsnummern (TAN) notwendig. Jede Transaktionsnummer kann nur einmal verwendet werden und besteht aus mehreren Ziffern. Deren Eingabe ist beispielsweise gefordert, wenn Überweisungen vorgenommen oder Daueraufträge eingerichtet werden sollen. Als Bankkunde gibt es mehrere Möglichkeiten TAN Nummern zu erhalten. Beispielsweise versendet die Bank eine Liste in Papierform oder die TAN wird als mobile TAN (mTAN) per SMS auf das Mobiltelefon des Kunden gesandt. Als Sicherheitsmaßnahme hat die mTAN nur eine Gültigkeit von fünf Minuten. So kann diese TAN nicht missbraucht werden, selbst wenn das Mobiltelefon abhanden kommt, denn die mTAN verfällt, wenn sie nicht innerhalb der fünf Minuten genutzt wird. Der Kunde hat aber die Möglichkeit, jederzeit eine neue mTAN anzufordern.
TAN Verfahren mit verschiedenen Methoden
Eine Möglichkeit der Zusendung von TAN Nummern ist die Zustellung per Post. Der Kunde erhält per Brief eine Liste mit den TAN Nummern. Sind fast alle TAN Nummern verbraucht, erhält er in der Regel automatisch eine neue Liste. Der Kontoinhaber sollte die Liste in jedem Fall an einem sicheren Ort aufbewahren. Falls die Liste doch einmal abhanden kommen sollte, kann diese sofort gesperrt werden. Damit sind alle TAN Nummern auf der Liste ungültig. Eine weitere Möglichkeit eine verwendbare TAN zu erhalten, bietet der sm@rt-TAN-Generator. Das Kartenlesegerät erkennt die Bankkarte und generiert eine neue TAN Nummer für dieses Konto. Beim mTAN-Verfahren wird der Versand der TAN Nummern per SMS durchgeführt. Der Erhalt einer mTAN Nummer ist also überall möglich und nicht an einen Ort gebunden. Beim mTAN-Verfahren erhält der Kunde nur die Anzahl an Transaktionsnummern, die er auch wirklich benötigt und muss sich nicht um die Aufbewahrung einer Liste Gedanken machen.
Sicherer Umgang mit PIN und TAN
Wer seine Bankgeschäfte hauptsächlich über das Internet durchführt, sollte stets Vorsicht walten lassen. Bei der Eingabe der PIN oder der TAN ist es ratsam darauf zu achten, nicht beobachtet zu werden. Die relevanten Daten wie Kontonummer und TAN sollten niemals zusammen aufbewahrt werden. Die zugesandte PIN sollte auswendig gelernt und anschließend vernichtet werden. Auch die mTAN kann unmittelbar nach Gebrauch gelöscht werden. Onlinebanking und die Eingabe der mTAN oder anderer TAN Nummern sollte außerdem immer an einem sicheren Computer erfolgen, bestenfalls von zu Hause aus. Löschen Sie in jedem Fall nach dem Onlinebanking den Speicher Ihres Browsers.
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