Eine hohe Verzinsung sorgt für den Wertzuwachs einer Geldanlage

Die Verzinsung ist ein zentraler Aspekt bei der Wahl der Geldanlage

Eine Verzinsung betrifft entweder ein angelegtes Guthaben oder eine geliehene Kreditsumme. Zum einen erhält ein Kreditgeber Geld vom Kreditnehmer dafür, dass er diesem einen Kredit gewährt. Diese „Leihgebühr” wird als Zinsen bezeichnet. Es liegt also eine Verzinsung des Kredites vor. Der Kreditnehmer verpflichtet sich zur Rückzahlung der geliehenen Summe und zusätzlicher Zinsen an den Kreditgeber.  Anders verhält es sich bei den sogenannten Guthabenzinsen. Diese werden von den Banken bei einer Verzinsung von Guthaben an die Anleger gezahlt. Diese Verzinsung wird von den Banken deshalb gewährt, da diese mit dem angelegten Geld des Kunden Geschäfte tätigen können. Je nach Art der Geldanlage fällt die Höhe der Verzinsung aus. Eine Grundregel für die Höhe der Verzinsung lautet: “Je sicherer die Geldanlage, umso niedriger die Verzinsung und je risikoreicher die Anlage, desto höher die mögliche Verzinsung.”

Unterschiedliche Verzinsung der einzelnen Anlageformen

Auf einem Sparbuch ist das Geld sicher angelegt, die Verzinsung ist aber so gering, dass das Sparbuch für viele Anleger nicht mehr als vermögensbildende Geldanlage infrage kommt. Ein Sparbuch eignet sich vor allem für langfristige Anlagen, wenn das Geld nicht jederzeit verfügbar sein muss. Eine höhere Verzinsung erfolgt beim Festgeld. Als Festgeld angelegtes Kapital ermöglicht der Bank eine finanzielle Planungssicherheit über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Das Finanzinstitut belohnt den Anleger deshalb mit einer attraktiven Verzinsung des Festgeldes. Für Anleger, die eine lohnende Verzinsung schätzen und trotzdem ihre finanzielle Flexibilität nicht einschränken möchten, bietet sich das Tagesgeld als profitable Alternative an. Tagesgeld hat den Vorteil, dem Kunden mittels eines Referenzkontos jederzeit Zugriff auf den angelegten Betrag zu ermöglichen. Das geschieht meist ohne Gebühren oder Vorschusszinsen bei Abzug der angelegten Summe. Diese Flexibilität kombiniert mit einer lohnenden Verzinsung macht das Tagesgeld zu einer attraktiven Anlageform.

Eine attraktive Verzinsung bei Tagesgeldkonten

Die Verzinsung orientiert sich am allgemeinen Zinsniveau, welches sich am EZB-Leitzins ausrichtet. Je nach Änderung des Zinsniveaus ändert sich auch die Verzinsung der Anlageform Tagesgeld. Einige Banken werben mit einer signifikant hohen Verzinsung um Anleger. Meist werden augenscheinlich hohe Verzinsungen aber nur für einen kurzen Zeitraum gewährt. In Zeiten hoher Leitzinsen besteht beim Tagesgeld eher die Möglichkeit der Erwirtschaftung einer guten Rendite als bei Geldanlagen mit unflexibler Verzinsung. Gerade auch für Kleinanleger ist das Tagesgeldkonto eine attraktive Anlageform für erspartes Geld. Finanzinstitute, die keine Mindesteinlage verlangen, ermöglichen die Verzinsung vom ersten Euro an. Verschiedene Banken schreiben aber auch eine Maximaleinlage vor; das kann bedeuten, dass nur eine bestimmte Summe angelegt werden kann, oder dass ab dieser Maximaleinlage ein anderer Zinssatz gewährt wird. Durch den Besuch eines Internet-Vergleichsportals erhält der Kunde eine gute Übersicht der verschiedenen Bankenangebote. Zu beachten ist, dass Onlinebanken meist auf Kontoführungsgebühren verzichten, sodass die Verwaltung der Geldanlage keine weiteren Kosten birgt.

Kommentar schreiben

Please copy the string PK6ow7 to the field below: