Eine hohe Verzinsung sorgt für den Wertzuwachs einer Geldanlage
Donnerstag, 13. August 2009 16:03
Die Verzinsung ist ein zentraler Aspekt bei der Wahl der Geldanlage
Eine Verzinsung betrifft entweder ein angelegtes Guthaben oder eine geliehene Kreditsumme. Zum einen erhält ein Kreditgeber Geld vom Kreditnehmer dafür, dass er diesem einen Kredit gewährt. Diese „Leihgebühr” wird als Zinsen bezeichnet. Es liegt also eine Verzinsung des Kredites vor. Der Kreditnehmer verpflichtet sich zur Rückzahlung der geliehenen Summe und zusätzlicher Zinsen an den Kreditgeber. Anders verhält es sich bei den sogenannten Guthabenzinsen. Diese werden von den Banken bei einer Verzinsung von Guthaben an die Anleger gezahlt. Diese Verzinsung wird von den Banken deshalb gewährt, da diese mit dem angelegten Geld des Kunden Geschäfte tätigen können. Je nach Art der Geldanlage fällt die Höhe der Verzinsung aus. Eine Grundregel für die Höhe der Verzinsung lautet: “Je sicherer die Geldanlage, umso niedriger die Verzinsung und je risikoreicher die Anlage, desto höher die mögliche Verzinsung.” [...]
Thema: Allgemein, Tagesgeld, Tagesgeld Zinsen | Kommentare (0) | Autor: Tagesgeld Experte
Ein Anleger verfolgt mit einer Geldanlage vorrangig das Ziel des Wertzuwachses. Ein Blick auf die möglichen Guthabenzinsen ist aus diesem Grund unbedingt notwendig. Wie hoch die Guthabenzinsen ausfallen, hängt wesentlich von der Höhe des Zinsatzes der Geldanlage und der eingezahlten Summe ab. Daran anknüpfend ergeben sich auch bei der zu erwartenden Rendite Unterschiede zwischen den Geldanlagen. Beim Sparbuch beispielsweise liegen die Guthabenzinsen häufig unter einem Prozent pro Jahr. Eine gute Rendite ist so kaum zu erwirtschaften. Das Tagesgeld hingegen ist neben seiner flexiblen Handhabung auch für lohnende Guthabenzinsen bekannt. Da sich die Guthabenzinsen am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) orientieren, hat der Anleger immer im Blick, auf welche Höhe sich seine Guthabenzinsen ungefähr belaufen.